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Im Laufe des Films ist Ogiermann im Zusammenspiel zu
sehen mit:
Arion Ensemble Lübeck, Gunnar Brandt-Sigurdsson, Erik Drescher, Nils Gerold,
Reinhart Hammerschmidt, Lilian van Haußen, Michael Henneberg, Katarina
Höcker, Christiane Hossfeld, Thomas Hummel, Michael Lüdicke, Heiko
Müller, Michael H. Rohde, Theater blasse tasse im West Germany, Tim Schomacker,
Uli Sobota, Vladimir Tarasov, Daniel Plewe, Pohlschröder, Jennifer Walshe,
Dan Warburton, Hainer Wörmann
und in Zusammenarbeit mit dem Videokünstler Daniel Kötter
48 Minuten
Sprache: Deutsch
Idee, Drehbuch, Kamera, Filmschnitt: Monika B. Beyer
mit Unterstützung vom Filmbüro Bremen
2007
Bestellnummer:
DVD Crog
Verkaufspreis:
€ 28,50
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Es
gibt keine Begrenzung für die Aufnahmefähigkeit,
um nicht zu sagen: Verstehensfähigkeit jedes einzelnen
Menschen.
Christoph Ogiermann (*1967)
Zwei Jahre
lang hat Monika B. Beyer den Komponisten, Geiger und Performer
Christoph Ogiermann mit der Kamera begleitet: in Proben und
Sessions, bei Gesprächen und Aufführungen
zwischen Berlin, Paris, Hamburg, Dresden und Bremen. Behutsam,
aber zugleich mit aller gebotenen Schroffheit nähert
sich dieser Portraitfilm dem Suchen nach Ausdrucksformen,
der kalkulierten Rückkopplung von Aktion und Reflexion – und übersetzt
das Suchen und Fragen des „Ogiermann-Kosmos“ in
eine überzeugende Bildkomposition.
„Ich bin kein
Komponist der nächsten bourgeoisen
Generation“, sagt Ogiermann. „Wär’ ich
aus China, würde man mich verstehen“ nimmt das
ernst – und
zeichnet zugleich das Bild eines zutiefst gegenwärtigen
Musikarbeiters. Die roten Fäden in Ogiermanns musikalischem
Denken und Handeln bilden das Gerüst dieses Portraits.
Monika B. Beyer kontrastiert Gesprächssequenzen mit
Musik und Location-Aufnahmen, lässt Tonspur und Bildgeschehen
von einander fortlaufen und nimmt den Körper und die
Gestik des Performers gleichsam im Ruhezustand in den Blick – all
das weist „Wär´ ich aus China, würde
man mich verstehen!“ als filmische Interpretation
des gegenwärtigen Schaffens von Christoph Ogiermann
aus.
Tim Schomacker
Ich
habe viele Filmportraits von Musikern, besonders Komponisten,
gesehen. Normalerweise lassen solche Portraits die Komponisten
und ihr jeweiliges Werk noch blutleerer akademisch erscheinen,
als sie ohnehin sind. Nicht dieses. Monika B. Beyers Film
kommt genau der sonst immer ausgelassenen Verbindung zwischen
der Person und dem existentiell notwendigen Schaffen des
Künstlers näher als irgendein anderer.
D.E. |