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Aus
dem Booklet:
Die Musik von Scherzberg, Hughes und Arnal ist so ziemlich
allen Konventionen völlig fern, auch jenen des improvisierten
Jazz, an die man zuerst denken mag. Sie ist durchaus radikal
(in jenem Sinne, in dem "radix" so viel wie "Wurzel" bedeutet).
Sie erinnert in kompakteren, konzertierten Passagen ein wenig
an Webern, der mit scheinbar minimalstem Aufwand ein Höchstmaß
an Spannung erschaffen konnte. Sie hat in anderen Passagen
viel von Sprache an sich, von einem Gespräch dreier Menschen,
die sich angeregt unterhalten, hier und da auch mal leiser
werden, vielleicht einem Teilnehmer Zeit zum Nachdenken lassen,
ehe er wieder am Gespräch teilnimmt. Diese Musik ist hörbarer
menschlicher Austausch. Und zwar der Austausch dreier Menschen,
die sich etwas zu sagen haben, und nicht der Austausch von
Floskeln über ein Gläschen Prosecco hinweg bei irgendeiner
Vernissage.
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